Seit einer Woche bin ich wieder allein. Nach über zwei Jahren habe ich mich getrennt – und es war meine Entscheidung.
Wir hatten eine offene Beziehung. Das war von Anfang an klar, von beiden Seiten gewollt, und lange hat es funktioniert. Offenheit braucht Vertrauen, und Vertrauen braucht Maß. Irgendwann war das Maß nicht mehr da. Nicht bei mir. Mehr will ich dazu nicht sagen – es gehört uns beiden, nicht dem Internet.
Was ich aber sagen will, ist das hier: Die letzten Monate haben mein Schreiben verändert. Und nicht im guten Sinne.
Als Autorin lebe ich davon, genau hinzusehen. Menschen, Räume, Zwischentöne. Ich brauche einen bestimmten inneren Abstand, um Sätze zu bauen, die tragen. Diesen Abstand hatte ich nicht mehr. Ich war zu beschäftigt damit, etwas zu halten, das schon längst nicht mehr zu halten war. Man merkt das nicht sofort. Man merkt es daran, dass die Manuskriptseite leer bleibt. Dass man dreimal ansetzt und dreimal wieder löscht. Dass man sich selbst beim Schreiben langweilt – und das ist, glaube ich, das ehrlichste Warnsignal, das es gibt.
Die erste Woche allein war nicht das, was ich erwartet hatte. Kein Zusammenbruch, keine große Leere. Eher eine Art Stille, die ich zuerst nicht einordnen konnte. Erst nach ein paar Tagen habe ich gemerkt, was sie ist: der Raum, den ich die ganze Zeit vermisst habe. Der Raum zum Denken, ohne dabei schon eine Antwort parat haben zu müssen.
Ich schreibe diese Zeilen morgens, bei offenem Fenster, mit einem Kaffee, der noch warm ist. Das klingt banal. Aber es ist das erste Mal seit Langem, dass ich schreibe, weil ich will, und nicht, weil ich sollte.
Ich weiß nicht, wohin das führt. Ich habe kein neues Projekt in der Schublade, keinen fertigen Plan, keine Pointe. Was ich habe, ist Zeit. Und das Gefühl, dass meine Sätze wieder mir gehören.
Vielleicht ist das, was Trennung wirklich bedeutet, wenn man es nüchtern betrachtet: nicht in erster Linie Verlust, sondern Rückgabe. Man bekommt Dinge zurück, von denen man nicht gemerkt hatte, dass man sie abgegeben hat. Die eigene Morgenroutine. Den eigenen Geschmack in Musik. Die eigene Schreibstimme.
Ich möchte keine Lehre daraus ziehen. Es ist zu früh dafür, und ich misstraue Erkenntnissen, die sich nach einer Woche schon fertig anfühlen. Aber ich bin bereit, wieder zuzuhören – mir selbst, den Figuren in meinem Kopf, den Sätzen, die sich endlich wieder melden.
Falls ihr ähnliche Phasen kennt: Wie habt ihr zurück in eure eigene Sprache gefunden, als das Leben dazwischengekommen ist? Ich lese mit.
Heute ist es so weit – der dritte Band meiner „Verbotene Momente“-Reihe ist veröffentlicht.
Verbotene Momente – Die Zeit zwischen uns
Elisabeth ist 61, verwitwet, unsichtbar geworden. Sie sitzt in einem Café in Köln und existiert, ohne wirklich zu leben – bis Noah sie ansieht. Wirklich ansieht. Noah, Mitte zwanzig, Barista, zu jung für sie. Unmöglich.
Was als unschuldige Gespräche über Virginia Woolf beginnt, entwickelt sich zu einer Verbindung, die beide nicht kontrollieren können. Mehr als drei Jahrzehnte Altersunterschied. Eine Beziehung, die gesellschaftlich unmöglich ist – und menschlich unvermeidbar.
Dies ist keine klassische Romance. Es ist eine Geschichte über Unsichtbarkeit und Sehnsucht, über Hunger und Kontrolle, über die Zeit zwischen uns – und die verbotenen Momente, die sie überbrücken.
Eine Geschichte, die wehtut. Die nicht loslässt. Die keine einfachen Antworten gibt.
Für alle, die bereit sind, tiefer zu gehen.
Verbotene Momente – Die Zeit zwischen uns ist ab heute erhältlich.
Ich freue mich auf eure Gedanken.
Ich bekomme die Frage öfter: Gibt es deine Bücher auch woanders? Kurze Antwort: Nein. Längere Antwort: Das ist eine Entscheidung, keine Nachlässigkeit — und ich erkläre gerne warum.
Was Kindle Unlimited ist
Für alle, die es nicht kennen: Kindle Unlimited ist Amazons Abo-Modell für E-Books. Leserinnen zahlen einen monatlichen Fixbetrag und können unbegrenzt lesen. Als Autorin bekomme ich nicht pro Verkauf bezahlt, sondern pro gelesener Seite. Das klingt erstmal wenig glamourös — ist es manchmal auch — aber es hat einen entscheidenden Vorteil: Die Hemmschwelle für Leserinnen sinkt erheblich. Kein Risiko, kein Vorschuss. Einfach reinlesen.
Gerade für Dark Romance — ein Genre, das nicht jeden abholt und das polarisiert — ist das relevant. Wer sich nicht sicher ist ob mein Schreibstil, meine Themen, meine Direktheit etwas für sie oder ihn ist, kann einfach anfangen. Ohne 12 Euro auf den Tisch zu legen.
Was das für mich bedeutet
Der Haken: Wer bei KU ist, muss exklusiv bei Amazon bleiben. Keine anderen Plattformen, kein eigener Shop, keine Tolino-Welt. Amazon hat das Monopol — und ich habe mich bewusst darauf eingelassen, zumindest vorerst.
Das ist kein blindes Vertrauen in einen Konzern, dem ich grundsätzlich misstraue. Es ist eine pragmatische Entscheidung in einer Phase, in der ich Reichweite aufbaue. KU bringt Sichtbarkeit. Und Sichtbarkeit ist im Moment wichtiger als Unabhängigkeit.
Was ich überlege
Ich lüge nicht: Der Gedanke, die Bücher auch auf anderen Plattformen anzubieten, ist da. Tolino wäre eine Option — stärker im deutschsprachigen Buchhandel verankert, näher an Lesenden, die Amazon bewusst meiden. Auch ein eigener Shop über die Website ist etwas, das ich im Kopf habe.
Aber im Moment bin ich noch nicht so weit. KU funktioniert. Die Seiten werden gelesen. Und solange das so ist, bleibt es erstmal dabei.
Wenn sich das ändert — werdet ihr es hier als Erste erfahren. 🖤
Es gibt Begegnungen, die unser Leben für immer verändern.
Und dann gibt es Begegnungen, die uns zerstören – Stück für Stück, Atemzug für Atemzug.
Elisabeth ist neunundfünfzig. Witwe. Unsichtbar. Seit dem Tod ihres Mannes existiert sie nur noch – zwischen leeren Räumen, alten Büchern und der Stille, die sie zu ersticken droht.
Bis Noah sie sieht.
Er ist jung. Zu jung. Ein Barista im Café, in dem sie jeden Tag sitzt und darauf wartet, dass das Leben an ihr vorbeizieht. Aber Noah sieht sie nicht als die alte Frau am Fenster. Er sieht sie. Die Frau, die sie einmal war. Die Frau, die sie sein könnte.
Und das ist das Gefährlichste, was ihr je passiert ist.
„Ich bewundere Sie.“
Drei Worte. Von einem Mann, der ihre Enkel sein könnte.
Drei Worte, die alles verändern.
Was als harmlose Literaturstunden beginnt, wird zu einem Machtkampf. Zu einer Obsession. Zu etwas, das weder von ihnen kontrollieren kann – und beide nicht loslassen wollen.
Elisabeth weiß, dass es falsch ist. Weiß, dass sie Lena, ihre Tochter, verlieren wird. Weiß, dass die Gesellschaft sie verurteilen wird. Weiß, dass sie sich selbst verlieren könnte.
Aber zum ersten Mal seit Jahren fühlt sie sich lebendig.
Und das ist gefährlicher als alles andere.
Kapitel 1: Das Erwachen
„Sie saß am Fenster – ihr Platz, wie Noah gesagt hatte – und ließ es an sich vorbeiziehen. Der Regen hatte aufgehört, aber der Himmel war noch grau, die Art von Grau, die den ganzen Tag bleiben würde.“
Kapitel 13: Der Rückfall
„Du kommst nicht“, sagte sie.
Seine Augen öffneten sich. „Was?“
„Du hörst mich.“
Epilog:
„Das ist nicht Liebe“, sagte er. „Das ist Sucht.“
„Ich weiß.“
✨ Age Gap Romance – aber nicht die, die ihr kennt
🔥 Psychologischer Machtkampf – wer kontrolliert wen?
💔 Keine einfachen Antworten – nur schwere Entscheidungen
🎨 Drei Leinwände – Schwarz. Weiß. Farben.
⚠️ Dark Romance pur – ohne Heilung, ohne Happy End, ohne Lügen
In den ersten beiden Bänden habt ihr verbotene Momente zwischen Menschen erlebt, die nicht zusammen sein durften.
In Band 3 geht es nicht nur um Alter. Es geht um Macht. Um Sichtbarkeit. Um die Frage:
Was bist du bereit zu verlieren, um wieder zu fühlen?
Elisabeth verliert:
Noah gewinnt:
Aber beide verlieren sich – in einander, an einander, trotz einander.
Und das ist die ehrlichste Liebesgeschichte, die ich je geschrieben habe.
Dieser Band wird euch nicht geben:
Dieser Band wird euch geben:
📖 Für euch, wenn ihr:
⚠️ Nicht für euch, wenn ihr:
Hier ist ein exklusiver Ausschnitt aus Kapitel 1: Das Erwachen
Das Café war voller als sonst. Mittagszeit. Studenten mit Laptops, Geschäftsleute mit Telefonen am Ohr, zwei ältere Frauen, die über Tee und Kuchen leise lachten. Das Leben, das weiterging, laut und eilig und ohne Pause. Elisabeth saß am Fenster – ihr Platz, wie Noah gesagt hatte – und ließ es an sich vorbeiziehen.
Sie schlug das Buch auf. Fand die Stelle, die sie gesucht hatte, ohne suchen zu müssen.
„Woolf.“
Die Stimme kam von der Seite. Leise, fast zögernd.
Elisabeth hob den Blick.
Noah stand neben ihrem Tisch, ein Tablett in der Hand, darauf eine frische Tasse Earl Grey. Er sah auf das Buch, dann auf sie. Ein Lächeln, das nicht ganz bis zu seinen Augen reichte – als wüsste er nicht, ob er hätte etwas sagen sollen.
„Ja“, sagte sie.
Er stellte die Tasse ab. Blieb stehen. Länger als nötig.
„Ich habe sie mal gelesen“, sagte er. „In der Schule. Zum Leuchtturm. Habe nicht viel verstanden.“
Elisabeth sah ihn an. Wirklich an, zum ersten Mal. Die dunklen Haare, die leicht ins Gesicht fielen. Die Augen, braun, aufmerksam. Jung. Zu jung, um Woolf zu verstehen.
„Niemand versteht Woolf beim ersten Mal“, sagte sie.
Er lächelte. Diesmal erreichte es seine Augen.
„Und beim zweiten?“
„Dann versteht man, dass man sie nie ganz verstehen wird.“
Er lachte. Leise, fast überrascht.
„Das klingt frustrierend.“
„Das ist Literatur.“
So beginnt eine Geschichte, die niemand von ihnen hätte beginnen sollen.
Bald!
Aber ich kann dir versprechen: Es wird sich lohnen zu warten.
Eine Geschichte über:
Verbotene Momente Band 3
Manche Entscheidungen kann man nicht rückgängig machen.
Manche Sehnsüchte kann man nicht kontrollieren.
Manche Momente sind verboten – und genau deshalb unwiderstehlich.
Seid ihr dabei?! 🖤
Ich habe es geschafft. Band 3 der Reihe Verbotene Momente ist fertig. Fast, was noch fehlt ist ein Name und das Cover. Aber das wird auch noch was werden
Hallo meine Lieben. Ja, langsam füllt sich meine Seite. Es sind noch nicht alle Bücher eingepflegt doch es wird nicht mehr lange dauern. Was es im Newsletter gibt? Den wird es unregelmäßig geben und euch auf dem laufenden halten was die Projekte angeht. Auch wenn ich etwas neues veröffentliche werdet ihr darüber natürlich informiert. Weiteres folgt.
Hallo meine lieben. Wir bauen an unserer Homepage wie ihr vielleicht bemerkt. Wenn alles optimal läuft, bekommen wir das auch bald alles in den Griff